Inhalt (14 Abschnitte)
- PKV-Steckbrief-Methodik: der Weg vom Tarifdruck zum Steckbrief
- Das Schema: 40 Felder in fünf Gruppen
- Die Kennzeichnung: Wortlaut statt Note
- Quellen und ihre Rangfolge
- Versicherer-Profile: 20 Felder, gleiche Regeln für alle
- Ratings, Tests und Beitragsbeispiele
- Wer schreibt und wer prüft
- Aktualisierung: wann wir was prüfen
- Wenn Quellen sich widersprechen
- Grenzen unserer Methode
- Unsere Rolle: Informationsportal, kein Versicherungsmakler
- Was wir bewusst nicht tun
- Fehler gefunden? So korrigieren wir
- Datenstand und Änderungslog
- Jeder Tarif-Steckbrief hat dieselben 40 Felder in fünf Gruppen; jeder Wert stammt aus dem Original-Tarifdruck des Versicherers und steht mit Fundstelle und Stand.
- Die Kennzeichnung „enthalten, begrenzt, nicht enthalten, nicht belegt“ beschreibt den Bedingungswortlaut – sie ist keine Note und ergibt keine Gesamtwertung.
- Versicherer-Profile haben 20 Felder aus Geschäftsberichten, der BaFin-Beschwerdestatistik und veröffentlichten Ratings; fehlende Werte heißen „nicht belegt“, geschätzt wird nichts.
- Ratings und Tests geben wir nur als Berichterstattung mit Institut, Jahr, Kategorie und Quelle wieder, ohne Siegel und ohne Inhalte aus Bezahlbereichen.
- PKV-Tarifprofil.de ist ein kostenloses Informations- und Rechnerportal und kein Versicherungsmakler; eine Zweitmeinung zu Ihrem Angebot geben auf Wunsch spezialisierte Experten aus unserem Partnernetzwerk (Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d GewO). Der Service ist für Sie kostenlos.
Unsere PKV-Steckbrief-Methodik in einem Satz: Jeder Tarif wird nach demselben Schema mit 40 Feldern direkt aus dem Original-Tarifdruck beschrieben, jede Angabe steht mit Fundstelle und Stand, und die Kennzeichnung „enthalten, begrenzt, nicht enthalten, nicht belegt“ beschreibt den Wortlaut, ohne zu benoten. Versicherer-Profile haben 20 Felder aus Geschäftsberichten, BaFin-Statistik und veröffentlichten Ratings. PKV-Tarifprofil.de ist ein kostenloses Informations- und Rechnerportal und kein Versicherungsmakler (Stand: Oktober 2026).
Kurz gesagtWir übersetzen Tarifbedingungen in ein einheitliches Datenblatt und berichten über überprüfbare Kennzahlen. Wir bilden keine Rangliste, vergeben keine Gesamtnote und veröffentlichen keine Kundenstimmen. Herausgeber ist PKV-Tarifprofil.de, ein kostenloses Informations- und Rechnerportal – kein Versicherungsmakler.
PKV-Steckbrief-Methodik: der Weg vom Tarifdruck zum Steckbrief
Ein Steckbrief entsteht in sechs Schritten. Jeder Schritt ist dokumentiert, damit sich jede Angabe zurückverfolgen lässt.
1. Original beschaffen
Wir laden den aktuellen Tarifdruck beim Versicherer herunter – Teil III mit den Tarifleistungen, dazu Teil I (Musterbedingungen MB/KK 2009) und Teil II (Tarifbedingungen des Versicherers).
2. Wortlaut auswerten
Jedes der 40 Felder wird mit dem Wortlaut gefüllt: Prozentsatz, Höchstbetrag, Zeitraum, Bedingung. Wir übernehmen Formulierungen, statt sie zu interpretieren.
3. Kennzeichnen
Jedes Feld erhält eine von vier Kennzeichnungen nach festen Regeln (siehe unten).
4. Fundstelle und Stand
Zu jedem Wert notieren wir Druckstück, Abschnitt und Stand des Dokuments; der Link zum Original steht im Steckbrief.
5. Gegenlesen
Eine zweite Person aus der Redaktion prüft jeden Steckbrief Feld für Feld gegen das Original, bevor er erscheint.
6. Pflegen
Erscheint eine neue Fassung, wird der Steckbrief aktualisiert und die Änderung im Änderungslog vermerkt.
Das Schema: 40 Felder in fünf Gruppen
Damit zwei Tarife vergleichbar sind, hat jeder Steckbrief dieselben Felder in derselben Reihenfolge. Ein Feld bleibt nie leer: Wo der Wortlaut nichts sagt, steht „nicht belegt“.
| Gruppe | Felder | Beispiele |
|---|---|---|
| A. Stammdaten | 8 | Tarifbezeichnung, Versicherer, offen oder geschlossen, Tarifgeneration, Zielgruppe, Bedingungswerk, Link, Stand |
| B. Ambulant | 11 | Arzt, Primärarztprinzip, Gebührenordnung (GOÄ), Arznei, Heil- und Hilfsmittel, Sehhilfen, Psychotherapie, Heilpraktiker, Vorsorge, Impfungen |
| C. Stationär | 6 | Unterbringung, Chefarzt, Privatklinik, Ersatz-Krankenhaustagegeld, Psychotherapie stationär, Rooming-in |
| D. Zahn | 5 | Zahnbehandlung, Zahnersatz, Kieferorthopädie, Zahnstaffel, Prophylaxe |
| E. Kosten, Vertrag, Extras | 10 | Selbstbehalt, Beitragsrückerstattung, Wartezeiten, Ausland, Optionsrechte, Kur, Familie, Beitragsbeispiel, Besonderheiten, Änderungslog |
Das Schema bildet die Punkte ab, an denen sich Tarife in der Praxis am stärksten unterscheiden. Es ist bewusst nicht vollständig: Ein Tarifdruck hat oft dutzende Seiten. Für alles, was nicht im Steckbrief steht, gilt allein der Tarifdruck. Wie die Felder im Einzelnen gelesen werden, erklärt die Seite PKV-Tarife im Steckbrief; Begriffe wie GOÄ-Höchstsatz oder Zahnstaffel erklärt das Lexikon.
Die Kennzeichnung: Wortlaut statt Note
Die vier Kennzeichnungen beschreiben, was im Bedingungstext steht. Sie bewerten nicht, ob eine Leistung gut oder schlecht ist.
| Kennzeichnung | Regel | Beispiel aus einem Wortlaut |
|---|---|---|
| enthalten | Leistung laut Wortlaut ohne nennenswerte Begrenzung versichert | Zweibettzimmer und privatärztliche Behandlung im Krankenhaus zu 100 % |
| begrenzt | Leistung vorhanden, aber mit Prozentsatz unter 100 %, Euro-Grenze, Sitzungs- oder Zeitgrenze, Katalog oder Zusagepflicht | Psychotherapie bis 50 Sitzungen je Kalenderjahr; Sehhilfen bis 300 € in zwei Jahren |
| nicht enthalten | Leistung laut Wortlaut ausgeschlossen oder nicht versichert | Wahlleistungen im Krankenhaus nur über einen Zusatztarif |
| nicht belegt | im ausgewerteten Bedingungswerk nicht gefunden oder Dokument nicht öffentlich | Prozentwerte eines Tarifs, dessen Tarifdruck nicht frei zugänglich ist |
„Nicht belegt“ heißt ausdrücklich nicht „nicht versichert“. Es heißt: Wir konnten es nicht prüfen. Dann empfehlen wir, den Punkt im eigenen Angebot nachzulesen oder schriftlich beim Versicherer nachzufragen. Eine Gesamtnote bilden wir aus den Kennzeichnungen nie, weil jede Person andere Leistungen wichtig findet. Der Tarif-Check zeigt deshalb Felder nebeneinander, statt sie zu einer Zahl zu verrechnen.
Quellen und ihre Rangfolge
Nicht jede Quelle ist gleich verlässlich. Wir arbeiten mit einer festen Rangfolge und kennzeichnen im Text, woher eine Zahl stammt.
| Quellenart | Beispiele | So verwenden wir sie |
|---|---|---|
| Gesetz und Behörde | VVG, VAG, SGB V, BaFin-Beschwerdestatistik | ohne Einschränkung, mit Paragraph oder Fundstelle |
| Versicherer und Verband | Tarifdrucke, Geschäftsberichte, Pressemitteilungen, PKV-Verband | mit „laut Versicherer“ bzw. „laut Tarifbedingungen“ und Stand |
| Rating- und Testhäuser | Morgen & Morgen, Franke und Bornberg, IVFP, Stiftung Warentest | nur als Berichterstattung: Institut, Jahr, Kategorie, Ergebnis, Quelle |
| Fachpresse | Berichte über Ratings und Bilanzen | nur, wenn keine Primärquelle verfügbar ist; im Text als Fachpresse gekennzeichnet |
| Eigene Rechnung | Beschwerdequote je 100.000, Veränderungen in Prozent | mit Rechenweg und Grundlage |
| Nicht belegt | Werte ohne öffentliche Quelle | werden nicht geschätzt, sondern als „nicht belegt“ angezeigt |
Kundenbewertungen aus Portalen, Foren oder sozialen Netzwerken übernehmen wir nicht. Sie lassen sich nicht überprüfen und sagen wenig über einen bestimmten Tarif aus.
Versicherer-Profile: 20 Felder, gleiche Regeln für alle
Jedes Profil hat dieselben 20 Felder – vom rechtlichen Namen über Vollversicherte und BaFin-Beschwerden bis zu Tariflinien, Vertriebsweg und Änderungslog. Drei Regeln sind uns dabei besonders wichtig:
- Vollversicherte nur mit Jahr und Quelle: bevorzugt aus dem Geschäftsbericht. Fehlt ein Wert, steht „nicht belegt“ – auch wenn Schätzungen im Umlauf sind.
- Beschwerdequote nach einer Formel: Beschwerden des Jahres ÷ BaFin-Bestand zum 31.12. des Vorjahres × 100.000. Dazu immer der Satz: Die BaFin trifft keine Aussage darüber, ob Beschwerden begründet sind. Details unter PKV-Beschwerdequote der BaFin.
- Alphabetisch statt Rangfolge: Tabellen mit Beschwerden oder Ratings sind alphabetisch sortiert. Nach Größe sortieren wir nur die Zahl der Vollversicherten, weil Größe keine Wertung ist.
Versicherer nennen wir nur mit ihrem Namen, um sie zu beschreiben; Logos und Siegel zeigen wir nicht. Jedes Profil enthält den Hinweis, dass es kein Angebot und keine Seite des Versicherers ist. Alle Profile finden Sie in der Übersicht der PKV-Anbieter.
Ratings, Tests und Beitragsbeispiele
Ratings und Tests geben wir ausschließlich als Berichterstattung wieder: Wer hat bewertet, wann, in welcher Kategorie, mit welchem Ergebnis – und wo steht es? Ein Unternehmensrating ordnen wir immer als Aussage über das Unternehmen ein, nicht über den Tarif. Ergebnisse aus Bezahlbereichen, etwa die Einzelnoten von Finanztest, geben wir nicht wieder. Formulierungen, die einen Test- oder Ranglistensieger behaupten, verwenden wir nicht als eigene Aussage. Wie wir Tests einordnen, steht unter PKV-Test 2026.
Beiträge nennen wir nur, wenn der Versicherer selbst ein Beispiel mit Profil und Stand veröffentlicht hat, und kennzeichnen es als „Beispiel des Versicherers, kein Angebot“. Für Ihr eigenes Angebot rechnet der Angebots-Prüfer mit Ihren Zahlen: Netto nach Arbeitgeberzuschuss – der Arbeitgeber zahlt die Hälfte des Beitrags, 2026 höchstens 613,22 € im Monat (§ 257 SGB V) – und den Effektivbeitrag, also Monatsbeitrag plus Selbstbehalt geteilt durch zwölf.
Wer schreibt und wer prüft
Verantwortlich für alle Inhalte ist die Redaktion von PKV-Tarifprofil.de; jede Seite nennt das Datum der letzten Aktualisierung. Wie wir arbeiten, steht auf der Seite Redaktion. Rechtliche Aussagen formulieren wir allgemein und mit Paragraph; eine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall leisten wir nicht. Wenn eine Seite eine fachliche Frage offen lässt, sagen wir das im Text, statt eine Antwort zu konstruieren – etwa „nicht belegt“ im Steckbrief oder „nicht genannt“ bei Ratings.
Aktualisierung: wann wir was prüfen
PKV-Daten folgen einem Jahresrhythmus. Wir aktualisieren nach festen Anlässen und vermerken jede inhaltliche Änderung im Änderungslog am Ende der Seite.
| Daten | Anlass | Üblicher Zeitpunkt |
|---|---|---|
| Tarif-Steckbriefe | neue Fassung des Tarifdrucks, mindestens jährliche Prüfung | häufig zum 01.01. oder zu Tarifeinführungen |
| Vollversicherte, Kennzahlen | Geschäftsberichte der Versicherer | ab dem Frühjahr des Folgejahres |
| Beschwerdequote | BaFin-Beschwerdestatistik | Frühjahr |
| Ratings | neue Ausgaben der Ratinghäuser | vor allem Sommer und Herbst |
| Gesetzliche Werte | neue Grenzwerte, zum Beispiel die Versicherungspflichtgrenze | zum Jahreswechsel; Entwürfe gekennzeichnet |
Wenn Quellen sich widersprechen
Nicht selten nennen zwei Quellen für denselben Punkt unterschiedliche Werte – etwa eine Produktbroschüre und der Tarifdruck oder ein Fachpressebericht und der Geschäftsbericht. Dann gilt eine feste Regel: Der Tarifdruck geht der Broschüre vor, der Geschäftsbericht der Fachpresse, die Behörde dem Verband. Bleibt ein Widerspruch, den wir nicht auflösen können, zeigen wir den belegten Wert mit Quelle, nennen den Widerspruch im Text und rechnen nicht mit dem höheren oder niedrigeren Wert weiter. Ein Beispiel ist der Branchenschnitt der RfB-Quote 2024, den zwei Geschäftsberichte mit 30,4 % und 30,5 % angeben – wir nennen beide.
Grenzen unserer Methode
- Auswahl statt Vollständigkeit: Wir beschreiben ausgewählte Tarife und Versicherer. Was hier fehlt, ist nicht schlechter, sondern noch nicht ausgewertet.
- Wortlaut statt Praxis: Wie ein Versicherer Bedingungen im Einzelfall auslegt und wie schnell er erstattet, zeigt kein Tarifdruck.
- Stichtag: Tarifdrucke, Kennzahlen und Ratings ändern sich. Maßgeblich ist immer die Fassung, die Ihrem Angebot beiliegt.
- Keine individuelle Beratung: Ob ein Tarif zu Ihrer Gesundheit, Ihrem Beruf und Ihren Plänen passt, lässt sich nur im persönlichen Gespräch klären.
Unsere Rolle: Informationsportal, kein Versicherungsmakler
PKV-Tarifprofil.de ist ein kostenloses Informations- und Rechnerportal. Wir sind kein Versicherungsmakler, kein Versicherungsvertreter und kein Versicherungsberater und vermitteln selbst keine Verträge. Wenn Sie eine persönliche Zweitmeinung zu Ihrem Angebot möchten, leiten wir Ihre Anfrage an spezialisierte Experten aus unserem Partnernetzwerk weiter (Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d Abs. 1 GewO). Nur diese beraten.
KostenDer Service ist für Sie kostenlos.
Damit die Darstellung für alle Versicherer gleich bleibt, gelten feste Regeln:
- Gleiches Schema für alle: Steckbriefe und Profile folgen denselben Feldern – ganz gleich, über welchen Vertriebsweg ein Versicherer verkauft.
- Auch Versicherer ohne Maklervertrieb: Die Debeka vertreibt laut PKV-Verband nicht über Versicherungsmakler. Wir beschreiben ihre Tarife trotzdem und ordnen Debeka-Angebote ein, können sie aber nicht vermitteln.
- Keine Rangliste: Wir bilden keine „beste PKV“. Die Kennzeichnung beschreibt den Wortlaut, die Entscheidung treffen Sie.
- Ergebnis vor Kontakt: Tarif-Check und Rechner zeigen das Ergebnis, bevor Sie Kontaktdaten angeben. Kontaktdaten geben Sie nur an, wenn Sie den Steckbrief per E-Mail oder eine Zweitmeinung möchten.
Manchmal lautet die Zweitmeinung schlicht: Ihr Angebot passt. Wer wir sind, steht auf der Seite Über uns; wie die Inhalte entstehen, steht unter Redaktion.
Was wir bewusst nicht tun
- Keine Gesamtnote und keine Rangliste von Tarifen oder Versicherern.
- Keine Kundenstimmen, Sterne oder Erfahrungsberichte – auch nicht auf Seiten, die nach „Erfahrungen“ benannt sind.
- Keine Logos oder Siegel von Versicherern und Ratinghäusern.
- Keine Gesundheitsfragen im Tarif-Check und in den Rechnern.
- Keine Inhalte aus Bezahlbereichen anderer Anbieter.
- Keine eigenen Prognosen zu Beitragserhöhungen einzelner Versicherer.
Fehler gefunden? So korrigieren wir
Trotz Gegenlesen können Fehler passieren – etwa wenn ein Versicherer eine Fassung ändert, ohne das Datum zu ändern. Wenn Ihnen eine Abweichung auffällt, schreiben Sie uns über die Kontaktseite mit Seite, Feld und Fundstelle. Wir prüfen den Hinweis am Original, korrigieren belegte Fehler und vermerken die Korrektur mit Datum im Änderungslog. Hinweise von Versicherern behandeln wir genauso: Maßgeblich ist der veröffentlichte Wortlaut.
Datenstand und Änderungslog
- 10.10.2026: Erstfassung der Methodik mit Steckbrief-Schema (40 Felder), Kennzeichnungsregeln, Quellenrangfolge, Profil-Schema (20 Felder), Regeln für Ratings, Tests und Beitragsbeispiele, Aktualisierungsrhythmus und Offenlegung der Vergütung.
Häufige Fragen
Wie entsteht ein PKV-Tarif-Steckbrief?
Wir laden den aktuellen Tarifdruck des Versicherers herunter, lesen ihn zusammen mit den allgemeinen Bedingungen (Teil I und II) und tragen den Wortlaut in 40 feste Felder ein. Jedes Feld bekommt eine Kennzeichnung und eine Fundstelle. Eine zweite Person aus der Redaktion liest gegen, bevor der Steckbrief erscheint.
Ist die Kennzeichnung „begrenzt“ eine schlechte Bewertung?
Nein. „Begrenzt“ heißt nur, dass der Wortlaut eine Grenze enthält – etwa einen Prozentsatz unter 100 %, einen Höchstbetrag oder eine Sitzungszahl. Ob diese Grenze für Sie wichtig ist, hängt von Ihren Prioritäten ab. Eine Gesamtnote vergeben wir bewusst nicht.
Warum gibt es auf PKV-Tarifprofil.de kein Ranking?
Weil es keine für alle beste PKV gibt. Wir beschreiben Tarife einheitlich nach dem Wortlaut und Versicherer mit überprüfbaren Kennzahlen. Die Entscheidung, was zu Ihnen passt, bleibt bei Ihnen.
Ist PKV-Tarifprofil.de ein Versicherungsmakler?
Nein. PKV-Tarifprofil.de ist ein kostenloses Informations- und Rechnerportal und vermittelt selbst keine Verträge. Auf Wunsch leiten wir Ihre Anfrage an spezialisierte Experten aus unserem Partnernetzwerk weiter (Versicherungsmakler mit Erlaubnis nach § 34d GewO). Der Service ist für Sie kostenlos. Debeka-Angebote können wir einordnen, aber nicht vermitteln.
Wie aktuell sind die Steckbriefe?
Jeder Steckbrief nennt den Stand des ausgewerteten Tarifdrucks. Wir prüfen die Steckbriefe, wenn ein Versicherer eine neue Fassung veröffentlicht, und mindestens einmal im Jahr. Versicherer-Kennzahlen aktualisieren wir mit den Geschäftsberichten, der BaFin-Statistik und neuen Ratings.
Was mache ich, wenn ich einen Fehler finde?
Schreiben Sie uns über die Kontaktseite mit Seite, Feld und Fundstelle. Wir prüfen den Hinweis am Original-Dokument, korrigieren belegte Fehler und vermerken die Änderung im Änderungslog der Seite.
Quellen
- Beispiel eines Bedingungswerks: Debeka-Vertragsgrundlagen (Teil I = MB/KK 2009, Teil III = Tarif) – abgerufen 10.10.2026
- BaFin: Beschwerdestatistik 2025 – Hinweise zur Methodik – abgerufen 10.10.2026
- § 34d GewO – Versicherungsvermittler, Versicherungsberater
- § 23 MarkenG – Benutzung von Namen und beschreibenden Angaben
- § 6 UWG – Vergleichende Werbung
- § 193 VVG – Versicherungspflicht, Selbstbehalt bis 5.000 €
- § 197 VVG – Wartezeiten
- § 257 SGB V – Beitragszuschüsse für Beschäftigte
Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen zu Tarifen und Anbietern der privaten Krankenversicherung (Stand: 13. Oktober 2026). Er ersetzt keine individuelle Beratung. Welche Lösung zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab, z. B. Alter, Gesundheit, Einkommen und Familie. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität; Gesetze und Tarife ändern sich. Tarifangaben geben den Wortlaut der genannten Tarifdrucke wieder; die Kennzeichnung „enthalten/begrenzt/nicht enthalten/nicht belegt“ ist keine Bewertung des Tarifs oder des Versicherers. Herausgeber: PKV-Tarifprofil.de. PKV-Tarifprofil.de ist kein Versicherungsmakler und bietet keine Versicherungs-, Rechts- oder Steuerberatung an; eine individuelle Beratung erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Kooperationspartner mit Erlaubnis nach § 34d GewO.