Inhalt (12 Abschnitte)
- PKV-Test 2026: Wer testet was?
- Stiftung Warentest: der PKV-Test aus Finanztest 3/2025
- Franke und Bornberg: PKV-Rating 2026 für Tarife
- Unternehmensratings: Morgen & Morgen, map-report und IVFP
- Modellkunden: warum ein Testergebnis nicht automatisch für Sie gilt
- Grenzen und Kritik: was PKV-Tests nicht abbilden
- So lesen Sie einen PKV-Test in fünf Schritten
- Wann neue PKV-Tests und Ratings erscheinen
- Werbung mit Testergebnissen: worauf Sie achten sollten
- Vom Testergebnis zum eigenen Angebot
- Tests im Detail
- Datenstand und Änderungslog
- Die jüngste PKV-Untersuchung der Stiftung Warentest stammt aus Finanztest 3/2025: Von 1.245 Tarifkombinationen erfüllten 384 die Mindestkriterien; Modellkunden waren 35 Jahre (Angestellte, Selbstständige) bzw. 30 Jahre (Beamte).
- Im PKV-Rating 2026 von Franke und Bornberg (08.10.2026) erhielten 74 von 799 Tarifen die Höchstnote FFF+; 14 von 31 Versicherern bieten mindestens einen solchen Tarif an.
- Morgen & Morgen und der map-report bewerten Unternehmen, nicht Tarife: Fünf Sterne im KV-Unternehmensrating 2026 erhielten Allianz, Alte Oldenburger, R+V, LVM, Signal Iduna, uniVersa und VGH Provinzial.
- Ein Testergebnis gilt für das geprüfte Modellprofil, nicht automatisch für Sie – Alter, Selbstbehalt, Gesundheitsprüfung und Ihre Prioritäten verändern das Bild.
- Wir berichten Ergebnisse nur mit Institut, Jahr, Kategorie und Quelle; Noten aus dem Bezahlbereich von test.de geben wir nicht wieder.
Einen einzigen PKV-Test 2026 gibt es nicht: Die jüngste Untersuchung der Stiftung Warentest stammt aus Finanztest 3/2025 (1.245 Tarifkombinationen, 384 erfüllten die Mindestkriterien), Franke und Bornberg hat am 08.10.2026 ein PKV-Rating mit 799 Tarifen von 31 Versicherern veröffentlicht, und Morgen & Morgen sowie der map-report bewerteten im September 2026 die Unternehmen. Jedes Verfahren misst etwas anderes, und ein Testergebnis gilt für das geprüfte Modellprofil, nicht automatisch für Sie (Stand: Oktober 2026).
Berichterstattung, kein eigener TestWir testen keine Tarife und vergeben keine Noten. Diese Seite berichtet über veröffentlichte Tests und Ratings mit Institut, Jahr, Kategorie und Quelle und erklärt, wie Sie sie lesen. Inhalte aus Bezahlbereichen geben wir nicht wieder. Herausgeber ist PKV-Tarifprofil.de, ein kostenloses Informations- und Rechnerportal – kein Versicherungsmakler.
PKV-Test 2026: Wer testet was?
Wer „PKV Test“ sucht, findet Noten, Sterne und Punktzahlen von sehr unterschiedlichen Absendern. Manche prüfen Tarife für einen Modellkunden, andere bewerten Leistungen nach einem Kriterienkatalog, wieder andere die Bilanz des Versicherers. Die Tabelle ordnet die Verfahren, deren Methode oder Ergebnisse 2025 und 2026 öffentlich zugänglich waren.
| Institut | Verfahren | Stand | Was bewertet wird | Öffentlich zugänglich |
|---|---|---|---|---|
| Stiftung Warentest | Finanztest 3/2025, Private Krankenversicherung im Vergleich | 19.02.2025 | 1.245 Tarifkombinationen für Modellkunden (35 bzw. 30 Jahre) | Umfang, Mindestkriterien, Beitragsspannen; Noten im Bezahlbereich |
| Franke und Bornberg | PKV-Rating 2026 (Tarife) | 08.10.2026 | 799 Tarife von 31 Versicherern nach Leistungskriterien und Unternehmenskennzahlen | Notenverteilung, Methodik-Änderungen; Einzelnoten nicht in der Berichterstattung |
| Morgen & Morgen | KV-Unternehmensrating 2026 | 08.09.2026 | 30 Versicherer, Bilanzjahre 2021–2025 | Verteilung, Fünf-Sterne-Gruppe |
| Morgen & Morgen | Rating PKV-Beitragsstabilität | 07.07.2026 | Tarife über fünf Jahre, Effektivbeitrag | Methode, 322 Tarife mit vier oder fünf Sternen |
| Franke und Bornberg | map-report 945, Bilanzrating PKV | 15.09.2026 | 30 Unternehmen, 12 Bilanzkennzahlen | Klassenverteilung, obere Klassen mit Punkten |
| IVFP | KV-Rating Unternehmensqualität 2025 | 11/2025 (Methodik) | 23 Kriterien in vier Bereichen | Methodik; Ergebnisliste nur aus zweiter Hand |
| Medien-Vergleichsportale | z. B. Handelsblatt-Vergleich „Die besten privaten Krankenversicherungen 2026“ | aktualisiert 04.08.2026 | Musterkunde 35 Jahre; Daten von fb research, Stand April 2025 | Methode und Gewichtung; laut Seite ein Angebot eines Anzeigenpartners |
Test
Vergleicht Tarife für ein Modellprofil zu einem Stichtag, meist mit Noten. Beispiel: Finanztest.
Tarifrating
Bewertet die Leistungen einzelner Tarife nach einem festen Kriterienkatalog. Beispiel: das PKV-Rating von Franke und Bornberg.
Unternehmensrating
Bewertet Finanzkraft, Erfolg und Bestand des Versicherers – für alle seine Tarife gleich. Beispiele: Morgen & Morgen, map-report, IVFP.
Kundenbefragung
Fragt Kundinnen und Kunden nach Zufriedenheit oder Service. Aussagekraft hängt von Stichprobe und Fragestellung ab; wir nennen Ergebnisse nur mit Primärquelle.
Stiftung Warentest: der PKV-Test aus Finanztest 3/2025
Die Stiftung Warentest hat für Finanztest 3/2025 1.245 Tarifkombinationen der privaten Krankenvollversicherung geprüft. Nur 384 erfüllten die Mindestkriterien: einen „Rundum-Schutz“ mit höchstens 660 € Selbstbeteiligung im Jahr. Diese Tarife hat die Stiftung je nach Leistungsumfang mit „gut“ oder „sehr gut“ bewertet. Modellkunden waren gesunde 35-jährige Angestellte und Selbstständige sowie 30-jährige Beamte.
Öffentlich sind die Beitragsspannen: Für 35-Jährige kosteten die Tarife zwischen 649 bis 1.137 € im Monat, für 30-jährige Beamte zwischen 250 bis 396 €. Laut test.de zählen zu den Anbietern unter anderem Allianz, AXA und HanseMerkur. Die Liste der bewerteten Tarife steht im Bezahlbereich von test.de; wir geben sie nicht wieder. Alle frei zugänglichen Details zu Methode, Modellkunden und Grenzen stehen unter Finanztest PKV 3/2025.
Gleiches Profil, sehr unterschiedliche Beiträge
Monatsbeiträge der von Stiftung Warentest geprüften PKV-Tarifkombinationen (günstigste und teuerste), in Euro
Stiftung Warentest, Finanztest 3/2025, test.de (Stand 19.02.2025): 1.245 Tarifkombinationen, davon 384 mit „Rundum-Schutz“ und höchstens 660 € Selbstbeteiligung.
Franke und Bornberg: PKV-Rating 2026 für Tarife
Das Analysehaus Franke und Bornberg bewertet einmal im Jahr die Tarife der privaten Krankenvollversicherung. Laut Bericht von cash-online vom 08.10.2026 flossen in das PKV-Rating 2026 799 Tarife von 31 Versicherern ein. Die Noten reichen von „FFF+ hervorragend“ bis „F+ ausreichend“. Für die Höchstnote braucht ein Tarif mindestens 85 % der maximal 21.425 Punkte.
| Note | Anteil bzw. Anzahl der bewerteten Tarife |
|---|---|
| FFF+ hervorragend | 9,3 % (74 von 799 Tarifen) |
| FFF sehr gut | 23,2 % |
| FF+ gut | 21,7 % |
| F+ ausreichend | 2,9 % (23 Tarife) |
| Versicherer mit mindestens einem FFF+-Tarif | 14 von 31 (Vorjahr: 10 von 30) |
Für 2026 hat Franke und Bornberg die Methode an drei Stellen geändert: Die Unternehmensstabilität des Versicherers zählt mit bis zu 1.000 statt bisher 600 Punkten, ein Nachhaltigkeits-Score mit bis zu 500 Punkten kommt hinzu, und Fahrten zu ambulanten Therapien sind ein Mindeststandard – Tarife ohne Leistungsanspruch dafür erhalten höchstens „F+“. Einzelergebnisse je Tarif nennt die Berichterstattung nicht; wir übernehmen keine Listen aus zweiter Hand. Wichtig für Sie: Ein Rating, das Hunderte Tarife nach demselben Katalog bewertet, gewichtet Leistungen nach den Vorstellungen des Analysehauses. Ob dieselben Leistungen für Sie wichtig sind, entscheiden Sie selbst.
Unternehmensratings: Morgen & Morgen, map-report und IVFP
Unternehmensratings beantworten eine andere Frage: Wie steht der Versicherer wirtschaftlich da? Das KV-Unternehmensrating 2026 von Morgen & Morgen bewertete 30 Versicherer über die Bilanzjahre 2021 bis 2025 in den Teilbereichen Sicherheit, Erfolg und Bestand; fünf Sterne erhielten Allianz, Alte Oldenburger, R+V, LVM, Signal Iduna, uniVersa und VGH Provinzial. Im map-report 945 von Franke und Bornberg erreichten INTER, SIGNAL IDUNA und Allianz die höchste Klasse „mmm+“. Das IVFP bewertet die Unternehmensqualität mit 23 Kriterien, darunter die BaFin-Beschwerdequote über fünf Jahre.
Diese Ergebnisse gelten für alle Tarife eines Versicherers gleich – für den Grundschutz ebenso wie für den Top-Tarif. Methoden und alle öffentlich berichteten Ergebnisse erklärt die Seite PKV-Ratings im Überblick. Ein Sonderfall ist das Rating PKV-Beitragsstabilität von Morgen & Morgen, das Tarife über fünf Jahre betrachtet; was es misst und welche Kennzahlen Sie selbst prüfen können, steht unter PKV-Beitragsstabilität im Vergleich.
Modellkunden: warum ein Testergebnis nicht automatisch für Sie gilt
Jeder PKV-Test rechnet mit einem Modellkunden. Das ist nötig, weil der Beitrag von Alter, Selbstbehalt und Gesundheit abhängt. Es bedeutet aber auch: Ein Testergebnis gilt für das geprüfte Modellprofil, nicht automatisch für Sie. Zwei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Annahmen sind.
| Annahme | Finanztest 3/2025 | Medien-Vergleichsportal (Handelsblatt) |
|---|---|---|
| Alter beim Eintritt | 35 Jahre (Angestellte, Selbstständige), 30 Jahre (Beamte) | 35 Jahre |
| Gesundheit | gesunde Modellkunden | nicht angegeben |
| Selbstbeteiligung | höchstens 660 € im Jahr | nicht als Grenze angegeben |
| Krankenhaus und Zahn | „Rundum-Schutz“ nach Mindestkriterien | Zweibettzimmer, Zahnersatz mindestens 75 % |
| Beitrag | Monatsbeitrag des Modellkunden | inkl. gesetzlichem Zuschlag und Pflegepflichtversicherung |
| Gewichtung | Qualitätsurteil nach Leistungsumfang | Tarifqualität 70 %, Beitragshöhe 20 %, Finanzkraft 10 % |
Wer 45 ist, einen Selbstbehalt von 1.200 € wählen möchte oder Wert auf das Einbettzimmer legt, fällt aus beiden Profilen heraus. Auch die Gesundheitsprüfung spielt in keinem Test eine Rolle: Ob ein Versicherer Sie aufnimmt und ob er einen Risikozuschlag verlangt, entscheidet er erst nach Ihren Angaben im Antrag.
Was ein PKV-Test zeigt
- welche Tarife die Mindestkriterien des Testers erfüllen
- wie weit Beiträge für ein Modellprofil auseinanderliegen
- wo Tarife Leistungen begrenzen oder ausschließen
Was ein PKV-Test nicht zeigt
- ob Sie aufgenommen werden und zu welchem Beitrag
- wie sich Ihr Beitrag in Zukunft entwickelt
- ob die Leistungen zu Ihren Prioritäten passen
Grenzen und Kritik: was PKV-Tests nicht abbilden
Tests sind ein guter Einstieg, aber jeder Test beruht auf Entscheidungen des Testers. Der PKV-Verband hat zum Finanztest 3/2025 öffentlich Kritik geübt: Der Test messe die PKV zu stark an den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, schließe Tarife mit einem Selbstbehalt über 660 € aus, obwohl viele Versicherte ihn bewusst wählen, und rechne in einer Beitragsprojektion über 30 Jahre ohne Einkommens- und Inflationsentwicklung. Das ist die Sicht des Verbands; die Stiftung Warentest legt ihre Kriterien selbst fest.
Unabhängig davon gibt es Punkte, die kein Test abbilden kann:
- Stichtag: Tests bilden den Stand bei Redaktionsschluss ab. Neue Tariflinien, etwa privat-SI von Signal Iduna seit Oktober 2025, oder geschlossene Tarife ändern das Bild.
- Tarifkombinationen: Getestet werden Kombinationen aus Bausteinen. Ihr Angebot kann anders zusammengesetzt sein – mit anderer Zahnstufe, anderem Krankenhausbaustein oder anderem Selbstbehalt.
- Beitragsentwicklung: Der Beitrag beim Abschluss sagt wenig darüber, wie er in zehn Jahren aussieht. Rückblickende Kennzahlen dazu ordnet PKV-Beitragsstabilität im Vergleich ein.
- Service im Einzelfall: Wie schnell und kulant erstattet wird, messen Tarifkriterien nicht. Einen amtlichen Hinweis liefert die BaFin-Beschwerdestatistik – auch sie ohne Aussage über die Begründetheit von Beschwerden.
So lesen Sie einen PKV-Test in fünf Schritten
- Wer hat getestet – und was? Tarife, Unternehmen oder Kundenzufriedenheit? Ein Unternehmensrating sagt nichts über die Leistungen Ihres Tarifs.
- Wann? Datum und Datenstand prüfen. Ein Vergleich, der 2026 aktualisiert wurde, kann auf Daten von 2025 beruhen.
- Für wen? Alter, Berufsgruppe, Selbstbehalt und Leistungsannahmen des Modellkunden mit Ihrer Lage vergleichen.
- Wie gewichtet? Zählt der Beitrag mit, und wie stark? Ein Ergebnis mit 20 % Beitragsgewicht ist etwas anderes als eine reine Leistungsnote.
- Welcher Tarif genau? Ein gutes Ergebnis für die höchste Stufe einer Tariffamilie gilt nicht für deren Grundschutz. Vergleichen Sie die Tarifbezeichnung im Test mit der in Ihrem Angebot.
Wann neue PKV-Tests und Ratings erscheinen
Tests und Ratings folgen keinem gemeinsamen Kalender. Das M&M-Rating PKV-Beitragsstabilität erschien 2026 im Juli, das KV-Unternehmensrating von Morgen & Morgen und der map-report 945 im September, das PKV-Rating von Franke und Bornberg im Oktober. Die Stiftung Warentest veröffentlicht ihren PKV-Vergleich in größeren Abständen; die jüngste Ausgabe ist Finanztest 3/2025. Achten Sie deshalb bei jeder Angabe auf das Datum: Ein „Test 2026“ kann auf Daten aus 2025 beruhen, und ein älterer Test kann Tarife enthalten, die heute für Neukunden geschlossen sind.
Werbung mit Testergebnissen: worauf Sie achten sollten
Versicherer und Vermittler werben gern mit Noten und Siegeln. Das ist zulässig, wenn die Angabe stimmt. Für Sie zählt, ob sie auf Ihr Angebot passt. Fragen Sie bei jeder Werbung mit einem Test nach Institut, Jahr, Kategorie und Tarif. Wir selbst zeigen keine Siegel und keine Logos und bilden keine eigene Bestenliste. Wir berichten Ergebnisse als Text mit Quelle und trennen Tarifleistungen von Versicherer-Kennzahlen. Das gilt auch, wenn ein Test einem Versicherer ein besonders gutes Ergebnis bescheinigt.
Für Beamtinnen und Beamte gelten eigene Maßstäbe, weil die Beihilfe einen Teil der Kosten trägt. Finanztest hat Beamte als eigene Gruppe geprüft. Die Beamtentarife der Versicherer beschreibt Beihilfe-Rechner.de.
Vom Testergebnis zum eigenen Angebot
Ein Test hilft Ihnen, eine Vorauswahl zu treffen. Entscheiden sollten Sie anhand Ihres Angebots. So gehen Sie vor:
- Prioritäten festlegen: Was ist Ihnen wichtig – Zahnersatz, Psychotherapie, Chefarzt, Auslandsschutz oder ein niedriger Beitrag? Hilfe dazu geben die Kriterien für Angestellte und Selbstständige.
- Tarifwortlaut prüfen: Die Tarif-Steckbriefe zeigen 40 Felder aus den Original-Bedingungen, der Tarif-Check wertet Ihre wichtigste Leistung in drei Minuten aus.
- Versicherer einordnen: Vollversicherte, Beschwerden und Ratings stehen in den Versicherer-Profilen.
- Kosten durchrechnen: Netto nach Arbeitgeberzuschuss, Selbstbehalt und gesetzlichem Zuschlag zeigt der Angebots-Prüfer.
Wie wir Tarife und Versicherer beschreiben, welche Quellen wir nutzen und welche Rolle PKV-Tarifprofil.de hat, steht in der Methodik.
Tests im Detail
Datenstand und Änderungslog
- 10.10.2026: Erstfassung mit Finanztest 3/2025 (öffentlicher Teil), PKV-Rating 2026 von Franke und Bornberg (Bericht vom 08.10.2026), M&M KV-Unternehmensrating 2026, M&M Rating PKV-Beitragsstabilität 2026, map-report 945, IVFP-Methodik 2025 und Handelsblatt-Vergleich (Methode).
- Geprüft am 10.10.2026: Eine neuere PKV-Untersuchung der Stiftung Warentest als Finanztest 3/2025 haben wir bei test.de nicht gefunden.
Häufige Fragen
Welche PKV hat 2026 im Test am besten abgeschnitten?
Ein einheitliches Gesamtergebnis gibt es nicht. Finanztest bewertete 2025 die 384 Tarife, die die Mindestkriterien erfüllten, mit „gut“ oder „sehr gut“; die Einzelnoten stehen im Bezahlbereich von test.de. Im PKV-Rating 2026 von Franke und Bornberg erhielten 74 von 799 Tarifen die Höchstnote FFF+. Unternehmensratings wie das von Morgen & Morgen bewerten dagegen die Versicherer, nicht die Tarife.
Gibt es einen PKV-Test der Stiftung Warentest für 2026?
Die jüngste PKV-Untersuchung, die wir bei test.de gefunden haben, ist der Vergleich aus Finanztest 3/2025 (Stand 19.02.2025) mit 1.245 geprüften Tarifkombinationen. Eine neuere Ausgabe war bis zum 10.10.2026 nicht veröffentlicht. Die Ergebnisse gelten für Neuabschlüsse zum damaligen Stand.
Wie aussagekräftig ist ein PKV-Test?
Ein Test zeigt, welche Tarife für ein bestimmtes Modellprofil die Kriterien des Testers erfüllen. Er sagt nichts darüber, ob Sie aufgenommen werden, wie sich Ihr Beitrag entwickelt oder ob die Leistungen zu Ihren Prioritäten passen. Ein Testergebnis gilt für das geprüfte Modellprofil, nicht automatisch für Sie.
Was ist der Unterschied zwischen einem PKV-Test und einem PKV-Rating?
Ein Test vergleicht Tarife für Modellkunden zu einem Stichtag, meist mit Noten. Ein Tarifrating bewertet Leistungen eines Tarifs nach einem festen Kriterienkatalog, ein Unternehmensrating die Finanzkraft und Entwicklung des Versicherers. Für Ihr Angebot brauchen Sie beide Blickwinkel getrennt: Tarif und Versicherer.
Welche PKV ist die beste für Angestellte?
Das hängt von Ihren Prioritäten ab, zum Beispiel Zahnersatz, Psychotherapie oder Einbettzimmer, und vom Selbstbehalt, den Sie tragen wollen. Statt einer Bestenliste finden Sie auf PKV-Tarifprofil.de die Kriterien für Angestellte und die Tarif-Steckbriefe, an denen Sie sie prüfen können.
Darf ein Versicherer mit einem Testergebnis werben?
Ja, wenn die Angabe stimmt und nachprüfbar ist. Achten Sie darauf, welches Verfahren gemeint ist, aus welchem Jahr es stammt und ob es den angebotenen Tarif betrifft oder einen anderen Tarif desselben Versicherers. Fehlen diese Angaben, fragen Sie nach.
Quellen
- Stiftung Warentest: Private Krankenversicherung im Vergleich (Finanztest 3/2025) – Stand 19.02.2025, abgerufen 10.10.2026
- cash-online: Franke und Bornberg Rating PKV – Transportkosten werden zur Hürde für Top-Tarife – 08.10.2026
- cash-online: Morgen & Morgen PKV-Rating 2026 – sieben private Krankenversicherer mit Höchstnote – 08.09.2026
- cash-online: map-report 945 – INTER, Signal Iduna und Allianz führen das PKV-Bilanzrating an – 15.09.2026
- Morgen & Morgen: Rating PKV-Beitragsstabilität – 07.07.2026
- IVFP: Informationen zum Ratingverfahren KV Unternehmensqualität 2025
- PKV-Verband: PKV-Test – so lesen Sie die Stiftung Warentest richtig – 19.02.2025
- Handelsblatt Vergleich: Die besten privaten Krankenversicherungen 2026 (Angebot eines Anzeigenpartners, Daten fb research, Stand April 2025) – aktualisiert 04.08.2026
Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen zu Tarifen und Anbietern der privaten Krankenversicherung (Stand: 13. Oktober 2026). Er ersetzt keine individuelle Beratung. Welche Lösung zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab, z. B. Alter, Gesundheit, Einkommen und Familie. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität; Gesetze und Tarife ändern sich. Tarifangaben geben den Wortlaut der genannten Tarifdrucke wieder; die Kennzeichnung „enthalten/begrenzt/nicht enthalten/nicht belegt“ ist keine Bewertung des Tarifs oder des Versicherers. Herausgeber: PKV-Tarifprofil.de. PKV-Tarifprofil.de ist kein Versicherungsmakler und bietet keine Versicherungs-, Rechts- oder Steuerberatung an; eine individuelle Beratung erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Kooperationspartner mit Erlaubnis nach § 34d GewO.