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Finanztest PKV 3/2025: Methode, Modellkunden und was öffentlich ist

Der PKV-Vergleich der Stiftung Warentest aus Finanztest 3/2025 ist der jüngste Test der Verbraucherorganisation zur privaten Krankenvollversicherung. Hier steht, was frei zugänglich ist: Umfang, Mindestkriterien, Modellkunden und Beitragsspannen – und wie Sie das Ergebnis auf Ihr Angebot übertragen.

Redaktion PKV-Tarifprofil.de Aktualisiert am 13. Oktober 2026 8 Min. Lesezeit
Inhalt (11 Abschnitte)
  1. Finanztest PKV 3/2025 auf einen Blick
  2. Die Methode: Mindestkriterien, Modellkunden, Qualitätsurteil
  3. Die Beitragsspannen: gleiches Profil, sehr unterschiedliche Beiträge
  4. Was im Bezahlbereich steht – und warum wir es nicht wiedergeben
  5. Kritik am Finanztest PKV: die Sicht des PKV-Verbands
  6. Was der Finanztest für Ihr Angebot bedeutet
  7. Drei häufige Missverständnisse zum Finanztest PKV
  8. Testbereiche und Steckbrief-Felder: so lesen Sie beides zusammen
  9. Beamte im Finanztest PKV
  10. Weitere Tests und Ratings
  11. Datenstand und Änderungslog
Das Wichtigste in Kürze
  • Stiftung Warentest hat für Finanztest 3/2025 (test.de, 19.02.2025) 1.245 Tarifkombinationen der privaten Krankenvollversicherung geprüft; 384 erfüllten die Mindestkriterien.
  • Mindestkriterium war ein „Rundum-Schutz“ mit höchstens 660 € Selbstbeteiligung im Jahr; die 384 Tarife erhielten je nach Leistungsumfang das Qualitätsurteil „gut“ oder „sehr gut“.
  • Modellkunden waren gesunde 35-jährige Angestellte und Selbstständige (Beiträge 649 bis 1.137 € im Monat) sowie 30-jährige Beamte (250 bis 396 €).
  • Die Liste der bewerteten Tarife und die Einzelnoten stehen im Bezahlbereich von test.de; wir geben sie nicht wieder.
  • Ein Testergebnis gilt für das geprüfte Modellprofil, nicht automatisch für Sie – Alter, Selbstbehalt und Gesundheitsprüfung verändern Beitrag und Auswahl.

Im Finanztest PKV aus Heft 3/2025 hat die Stiftung Warentest 1.245 Tarifkombinationen der privaten Krankenvollversicherung geprüft; nur 384 erfüllten die Mindestkriterien – einen „Rundum-Schutz“ mit höchstens 660 € Selbstbeteiligung im Jahr – und erhielten das Urteil „gut“ oder „sehr gut“. Für gesunde 35-jährige Angestellte und Selbstständige kosteten diese Tarife 649 bis 1.137 € im Monat, für 30-jährige Beamte 250 bis 396 €. Die Einzelnoten stehen im Bezahlbereich von test.de (Stand des Tests: 19.02.2025, geprüft am 10.10.2026).

Nur öffentliche Angaben, keine Noten aus dem BezahlbereichWir berichten über den Test der Stiftung Warentest, ohne mit ihr verbunden zu sein. Inhalte, die test.de nur gegen Bezahlung zeigt, geben wir nicht wieder. Herausgeber ist PKV-Tarifprofil.de, ein kostenloses Informations- und Rechnerportal – kein Versicherungsmakler.

Finanztest PKV 3/2025 auf einen Blick

1.245
geprüfte Tarifkombinationen
test.de, 19.02.2025
384
erfüllten die Mindestkriterien („gut“ oder „sehr gut“)
test.de, 19.02.2025
660 €
höchste zulässige Selbstbeteiligung im Jahr
test.de, 19.02.2025
649 €
günstigster Monatsbeitrag, Modellkunde 35 Jahre
test.de, 19.02.2025
Öffentlich zugängliche Eckdaten des PKV-Vergleichs der Stiftung Warentest. Quelle: test.de, Private Krankenversicherung im Vergleich, Stand 19.02.2025, abgerufen 10.10.2026
MerkmalAngestellteSelbstständigeBeamte
Modellkunde35 Jahre, gesund35 Jahre, gesund30 Jahre, gesund
Bewertete Tarife mit Rundum-Schutz15415377
Monatsbeitrag günstigster Tarif649 €250 €
Monatsbeitrag teuerster Tarif1.137 €396 €
Selbstbeteiligunghöchstens 660 € im Jahr
Öffentlich genannte Anbieter„Zu den Anbietern zählen Allianz, Axa und HanseMerkur.“

Die drei Gruppen ergeben zusammen die 384 bewerteten Tarife. Welche Tarife das sind und wie sie im Einzelnen abschneiden, zeigt die Stiftung Warentest nur nach dem Freischalten. Die Nennung von Allianz, AXA und HanseMerkur ist ein Beispiel aus dem öffentlichen Text, keine Rangfolge.

Die Methode: Mindestkriterien, Modellkunden, Qualitätsurteil

Der Finanztest PKV ist ein vergleichender Warentest: Er prüft viele Tarife nach denselben Regeln für dieselben Modellkunden. Öffentlich beschreibt die Stiftung Warentest die Methode in drei Schritten:

Mindestkriterien

Aus 1.245 Tarifkombinationen kamen nur die in die Bewertung, die einen „Rundum-Schutz“ bieten und höchstens 660 € Selbstbeteiligung im Jahr vorsehen.

Modellkunden

Beiträge wurden für gesunde Modellkunden ermittelt: 35-jährige Angestellte und Selbstständige sowie 30-jährige Beamte.

Qualitätsurteil

Die 384 Tarife, die die Mindestkriterien erfüllen, erhielten je nach Leistungsumfang „gut“ oder „sehr gut“.

Laut test.de geht es dabei um Leistungen in der ambulanten Behandlung, im Krankenhaus und beim Zahnarzt sowie um weitere Bereiche wie Psychotherapie, Zahnersatz, Kinderwunschbehandlung und Schutz im Ausland. Die genaue Gewichtung und die einzelnen Prüfpunkte stehen im Heftartikel. Der Test bewertet Tarife, nicht Versicherer: Ein Unternehmen kann mit einem Tarif im Test vertreten sein und mit einem anderen nicht.

Die Beitragsspannen: gleiches Profil, sehr unterschiedliche Beiträge

Die auffälligste öffentliche Zahl ist die Spanne der Beiträge. Für dasselbe Modellprofil – 35 Jahre, gesund, höchstens 660 € Selbstbeteiligung – lag der teuerste empfehlenswerte Tarif um fast 500 € im Monat über dem günstigsten.

Gleiches Profil, sehr unterschiedliche Beiträge

Monatsbeiträge der von Stiftung Warentest geprüften PKV-Tarifkombinationen (günstigste und teuerste), in Euro

Angestellte/Selbstständige, 35 J. – günstigste649 €Angestellte/Selbstständige, 35 J. – teuerste1.137 €Beamte, 30 J. – günstigste250 €Beamte, 30 J. – teuerste396 €

Stiftung Warentest, Finanztest 3/2025, test.de (Stand 19.02.2025): 1.245 Tarifkombinationen, davon 384 mit „Rundum-Schutz“ und höchstens 660 € Selbstbeteiligung.

Die Spanne zeigt zweierlei. Erstens: Ein höherer Beitrag bedeutet nicht automatisch mehr Leistung – darauf weist auch die Stiftung Warentest hin. Zweitens: Wer ein Angebot unterhalb dieser Spanne bekommt, hat meist einen Tarif mit höherem Selbstbehalt oder schmaleren Leistungen, etwa mit Primärarztprinzip oder Mehrbettzimmer. Das ist nicht falsch, aber es ist ein anderes Produkt als im Test. Was Ihr Angebot nach Arbeitgeberzuschuss und mit Selbstbehalt kostet, rechnet der Angebots-Prüfer aus.

Wichtig für Angestellte: Der Test nennt als Voraussetzung die Jahresarbeitsentgeltgrenze von 2025 (73.800 €). 2026 liegt sie bei 77.400 €; für 2027 sieht der Kabinettsbeschluss vom 07.10.2026 84.150 € vor, die Zustimmung des Bundesrats steht aus. Selbstständige und Beamte können unabhängig vom Einkommen privat versichert sein.

Was im Bezahlbereich steht – und warum wir es nicht wiedergeben

Nach dem Freischalten für 4,90 € zeigt test.de alle empfehlenswerten Tarife mit Rundum-Schutz, getrennt nach Angestellten, Selbstständigen und Beamten, und den zehnseitigen Heftartikel aus Finanztest 3/2025 als PDF (Stand des Abrufs: 10.10.2026). Diese Inhalte sind die Arbeit der Stiftung Warentest. Wir geben sie nicht wieder – auch nicht in Auszügen oder als Siegerliste – und empfehlen, sie bei Bedarf direkt bei test.de abzurufen.

Was wir stattdessen tun: Wir beschreiben ausgewählte Tarife in einem einheitlichen Steckbrief mit 40 Feldern direkt aus den Tarifbedingungen. So können Sie ein Testergebnis, das Sie gelesen haben, mit dem Wortlaut Ihres Angebots abgleichen.

Kritik am Finanztest PKV: die Sicht des PKV-Verbands

Der Verband der Privaten Krankenversicherung hat am Tag der Veröffentlichung eine eigene Lesehilfe veröffentlicht. Seine wichtigsten Einwände: Der Test messe die PKV zu stark am Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung, schließe Tarife mit mehr als 660 € Selbstbehalt aus, obwohl viele Versicherte einen höheren Selbstbehalt bewusst wählen, und rechne in einer Beitragsprojektion über 30 Jahre ohne Einkommens- und Inflationsentwicklung. Das ist die Position eines Interessenverbands der Versicherer; die Stiftung Warentest legt ihre Kriterien selbst fest.

Unabhängig von dieser Debatte gibt es Grenzen, die jeder Test hat:

  • Stichtag: Der Test bildet den Stand Anfang 2025 ab. Seitdem sind neue Tariflinien hinzugekommen, etwa privat-SI von Signal Iduna seit 01.10.2025, und andere wurden für Neukunden geschlossen.
  • Gesundheitsprüfung: Modellkunden sind gesund. Ob ein Versicherer Sie aufnimmt und zu welchem Beitrag, entscheidet er erst nach Ihren Angaben im Antrag.
  • Beitragsentwicklung: Der Testbeitrag ist ein Einstiegsbeitrag. Wie er sich entwickelt, hängt von den Leistungsausgaben im Tarif ab; belegte Kennzahlen dazu stehen unter PKV-Beitragsstabilität im Vergleich.
  • Versicherer-Kennzahlen: Finanzkraft, Beschwerden und Bestand bewertet der Test nicht; dafür gibt es Ratings und die BaFin-Beschwerdestatistik.

Was der Finanztest für Ihr Angebot bedeutet

Ein Testergebnis gilt für das geprüfte Modellprofil, nicht automatisch für Sie. Wenn Sie ein Angebot in der Hand haben und wissen möchten, ob es „dem Test entspricht“, prüfen Sie vier Dinge:

  • Gleicher Tarif? Stimmt die Tarifbezeichnung in Ihrem Angebot exakt mit der im Test überein – inklusive Zahn- und Krankenhausbaustein?
  • Gleicher Selbstbehalt? Liegt Ihr Selbstbehalt über 660 € im Jahr, ist Ihre Kombination nicht die getestete.
  • Gleiches Profil? Ihr Alter, Ihr Status und das Ergebnis Ihrer Gesundheitsprüfung bestimmen Ihren Beitrag – nicht der Testbeitrag.
  • Gleiche Prioritäten? Ein „sehr gut“ fasst viele Leistungen zusammen. Wenn Ihnen zum Beispiel Psychotherapie oder Zahnersatz besonders wichtig ist, lesen Sie genau diese Felder im Tarifwortlaut nach.

Genau dafür ist der Tarif-Check gebaut: Sie wählen Versicherer, Tarif und Ihre wichtigste Leistung und sehen sofort, was die Bedingungen dazu sagen.

Testbeitrag und Ihr Nettobeitrag

Die Beiträge im Test sind Monatsbeiträge für das Modellprofil. Als angestellte Person zahlen Sie davon nur einen Teil: Der Arbeitgeber trägt die Hälfte des Beitrags für Kranken- und Pflegeversicherung, 2026 höchstens 613,22 € im Monat; zum Selbstbehalt gibt es keinen Zuschuss. Selbstständige tragen den Beitrag allein. Welche Bausteine der Testbeitrag genau enthält, etwa Krankentagegeld oder Pflegepflichtversicherung, steht im Heftartikel. Für Ihr eigenes Angebot rechnet der Angebots-Prüfer Netto- und Effektivbeitrag mit Ihren Zahlen aus.

Drei häufige Missverständnisse zum Finanztest PKV

„Mein Tarif ist nicht im Test, also ist er schlecht.“

Nicht unbedingt. Viele Tarife fehlen, weil sie einen höheren Selbstbehalt als 660 € haben, weil sie bewusst schlanker gebaut sind oder weil sie erst nach dem Test auf den Markt kamen. „Nicht im Test“ heißt nur: nach diesen Kriterien nicht bewertet.

„Ein ‚sehr gut‘ gilt für den ganzen Versicherer.“

Nein. Bewertet wurden Tarifkombinationen. Derselbe Versicherer kann daneben Tarife mit Primärarztprinzip, Mehrbettzimmer oder niedrigen Zahnleistungen anbieten, die nicht bewertet wurden.

„Der Testbeitrag ist mein Beitrag.“

Nur, wenn Sie genau dem Modellprofil entsprechen. Schon fünf Jahre Altersunterschied, ein anderer Selbstbehalt oder ein Risikozuschlag nach der Gesundheitsprüfung verändern den Beitrag. Seit dem Test wurden zudem bei vielen Tarifen die Beiträge angepasst – zum 01.01.2026 laut PKV-Verband für rund 60 % der Versicherten.

Wenn Ihr Tarif nicht im Test vorkommt

Dann hilft der Blick in die Bedingungen: Prüfen Sie die Felder, die Ihnen wichtig sind, im Tarifwortlaut oder im passenden Steckbrief, und ordnen Sie den Versicherer über seine Kennzahlen ein. Liegt Ihr Angebot schriftlich vor, können Sie über den Angebots-Prüfer auch eine Zweitmeinung anfordern.

Testbereiche und Steckbrief-Felder: so lesen Sie beides zusammen

Die öffentlich genannten Leistungsbereiche des Tests finden Sie in unseren Steckbriefen als einzelne Felder wieder. Die Tabelle zeigt, wo Sie nachsehen:

Zuordnung der bei test.de genannten Leistungsbereiche zu den Feldern der Tarif-Steckbriefe auf PKV-Tarifprofil.de (Schema mit 40 Feldern, Stand 10.10.2026)
Bereich laut test.deSteckbrief-FelderWorauf Sie achten
Ambulante BehandlungErstattung Arzt, Primärarztprinzip, GOÄ, Arznei, Heil- und HilfsmittelKürzung ohne Überweisung, Erstattung über den Höchstsatz der Gebührenordnung
KrankenhausUnterbringung, Chefarzt, Privatklinik, Ersatz-KrankenhaustagegeldEin-, Zwei- oder Mehrbettzimmer, Begrenzungen in Privatkliniken
Zahnarzt und ZahnersatzZahnbehandlung, Zahnersatz, Kieferorthopädie, Zahnstaffel, ProphylaxeProzentsatz und Höchstbeträge in den ersten Jahren
PsychotherapiePsychotherapie ambulant und stationärSitzungsgrenzen, Zusagepflicht, Prozentsatz
KinderwunschBesonderheitenob versichert und in welcher Höhe
AuslandAuslandsschutzDauer außerhalb Europas

Alle Felder und die Kennzeichnung „enthalten, begrenzt, nicht enthalten, nicht belegt“ erklärt die Seite PKV-Tarife im Steckbrief; wie wir Tarife auswerten, steht in der Methodik.

Beamte im Finanztest PKV

77 der 384 bewerteten Tarife richten sich an Beamtinnen und Beamte. Modellkunde war ein 30-jähriger Beamter; die Monatsbeiträge lagen zwischen 250 bis 396 €. Diese Tarife versichern nur den Teil der Kosten, den die Beihilfe des Dienstherrn nicht trägt. Wie hoch dieser Teil ist, hängt vom Bundesland, von der Familie und vom Status ab. Eine Übersicht der Beamtentarife der Versicherer bietet Beihilfe-Rechner.de; diese Website beschreibt Tarife für Angestellte und Selbstständige.

Wichtig für Beamtinnen und Beamte am Berufsstart: Wer in den ersten sechs Monaten nach der Verbeamtung die Öffnungsaktion des PKV-Verbands nutzt, kann bei teilnehmenden Versicherern trotz Vorerkrankungen mit begrenztem Risikozuschlag aufgenommen werden. Ob ein Tarif im Test daran teilnimmt, verrät der Test nicht.

Weitere Tests und Ratings

Neben der Stiftung Warentest bewerten Ratinghäuser PKV-Tarife und Versicherer – etwa Franke und Bornberg im PKV-Rating 2026 oder Morgen & Morgen im KV-Unternehmensrating 2026. Wer was misst, steht unter PKV-Test 2026.

Datenstand und Änderungslog

  • 10.10.2026: Erstfassung auf Basis der frei zugänglichen Seiten von test.de zum Vergleich „Private Krankenversicherung im Vergleich“ (Finanztest 3/2025, Stand 19.02.2025) und der Lesehilfe des PKV-Verbands vom 19.02.2025.
  • Geprüft am 10.10.2026: kein neuerer PKV-Vergleich der Stiftung Warentest bei test.de gefunden.

Häufige Fragen

Welche PKV ist laut Stiftung Warentest die beste?

Finanztest hat 2025 keine einzelne „beste“ PKV gekürt, sondern 384 Tarifkombinationen, die die Mindestkriterien erfüllen, mit „gut“ oder „sehr gut“ bewertet. Welche das sind, steht im Bezahlbereich von test.de. Öffentlich nennt die Stiftung Warentest Allianz, AXA und HanseMerkur als Beispiele für Anbieter.

Wann kommt der nächste PKV-Test von Finanztest?

Bis zum 10.10.2026 haben wir bei test.de keinen neueren Vergleich der privaten Krankenvollversicherung als Finanztest 3/2025 gefunden. Einen angekündigten Termin kennen wir nicht. Wir aktualisieren diese Seite, sobald eine neue Ausgabe erscheint.

Was kostet der Finanztest PKV-Vergleich?

Die Ergebnisse lassen sich bei test.de für 4,90 € freischalten (Stand des Abrufs: 10.10.2026). Dazu gehört der zehnseitige Heftartikel aus Finanztest 3/2025 als PDF. Frei zugänglich sind Umfang, Mindestkriterien, Modellkunden und Beitragsspannen.

Für wen gilt der Finanztest PKV?

Für die Modellkunden des Tests: gesunde 35-jährige Angestellte und Selbstständige sowie 30-jährige Beamte. Wer älter ist, einen höheren Selbstbehalt wählt oder Vorerkrankungen hat, bekommt andere Beiträge und unter Umständen andere Angebote. Ein Testergebnis gilt für das geprüfte Modellprofil, nicht automatisch für Sie.

Warum fehlen im Finanztest Tarife mit hohem Selbstbehalt?

Die Stiftung Warentest hat nur Tarife mit höchstens 660 € Selbstbeteiligung im Jahr als „Rundum-Schutz“ gewertet. Tarife mit höherem Selbstbehalt fallen deshalb aus der Bewertung. Der PKV-Verband hat das kritisiert, weil viele Versicherte einen höheren Selbstbehalt bewusst wählen.

Hat Finanztest auch PKV-Tarife für Beamte getestet?

Ja. Unter den bewerteten Tarifen sind 77 für Beamte; Modellkunde war ein 30-jähriger Beamter, die Monatsbeiträge lagen zwischen 250 und 396 €. Für Beamte zählen zusätzlich die Regeln der Beihilfe des Dienstherrn.

Quellen

  1. Stiftung Warentest: Private Krankenversicherung im Vergleich (Finanztest 3/2025) – Stand 19.02.2025, abgerufen 10.10.2026
  2. Stiftung Warentest: Private Krankenversicherung im Vergleich – Detailseite – abgerufen 10.10.2026
  3. PKV-Verband: PKV-Test – so lesen Sie die Stiftung Warentest richtig – 19.02.2025
  4. § 193 VVG – Versicherungspflicht, Selbstbehalt bis 5.000 €
  5. § 6 SGB V – Versicherungsfreiheit (Jahresarbeitsentgeltgrenze)
Redaktion PKV-Tarifprofil.de

Unsere Beiträge stützen sich auf Gesetze, Angaben von Behörden und Verbänden sowie veröffentlichte Unterlagen der Versicherer – jeweils mit Stand. So arbeiten wir.

Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen zu Tarifen und Anbietern der privaten Krankenversicherung (Stand: 13. Oktober 2026). Er ersetzt keine individuelle Beratung. Welche Lösung zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab, z. B. Alter, Gesundheit, Einkommen und Familie. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität; Gesetze und Tarife ändern sich. Tarifangaben geben den Wortlaut der genannten Tarifdrucke wieder; die Kennzeichnung „enthalten/begrenzt/nicht enthalten/nicht belegt“ ist keine Bewertung des Tarifs oder des Versicherers. Herausgeber: PKV-Tarifprofil.de. PKV-Tarifprofil.de ist kein Versicherungsmakler und bietet keine Versicherungs-, Rechts- oder Steuerberatung an; eine individuelle Beratung erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Kooperationspartner mit Erlaubnis nach § 34d GewO.

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