Inhalt (9 Abschnitte)
- Beste PKV für Angestellte: warum es keine Rangliste gibt
- Voraussetzung: Wann Angestellte in die PKV wechseln können
- Kriterium 1: Arbeitgeberzuschuss und Effektivbeitrag
- Kriterium 2: Leistungsniveau – die Felder, die den Unterschied machen
- Kriterium 3: Familie und Lebensphasen
- Kriterium 4: Krankentagegeld ab der 7. Woche
- Kriterium 5: Versicherer, Beitragsentwicklung und Optionsrechte
- Fünf typische Denkfehler bei der PKV-Wahl als Angestellter
- Checkliste: 10 Fragen an Ihr PKV-Angebot als Angestellter
- Eine „beste PKV für Angestellte“ gibt es nicht: Finanztest prüfte 2025 allein 154 Tarifkombinationen für Angestellte, und das Ergebnis gilt nur für das Modellprofil einer 35-jährigen Person.
- Angestellte dürfen in die PKV, wenn ihr Jahresarbeitsentgelt über der Versicherungspflichtgrenze liegt: 2026 sind das 77.400 Euro, für 2027 sieht der Kabinettsbeschluss 84.150 Euro vor (Bundesrat ausstehend).
- Der Arbeitgeber zahlt die Hälfte des Beitrags, 2026 höchstens 613,22 Euro im Monat für Kranken- und Pflegeversicherung – zum Selbstbehalt gibt es keinen Zuschuss.
- Für Angestellte zählen neben den Tarifleistungen vor allem Effektivbeitrag, Familienplanung, Krankentagegeld ab der 7. Krankheitswoche und Optionsrechte für spätere Lebensphasen.
- Veröffentlichte Beispiele der Versicherer liegen für 30- bis 35-Jährige zwischen 271,69 und 390,62 Euro Eigenanteil nach Arbeitgeberzuschuss – je nach Tarif und Bausteinen.
Die „beste PKV für Angestellte“ gibt es nicht als Rangliste: Welche private Krankenversicherung passt, hängt von Leistungswünschen, Familienplanung und dem Beitrag nach Arbeitgeberzuschuss ab. Angestellte dürfen 2026 ab einem Jahresarbeitsentgelt über 77.400 € wechseln; der Arbeitgeber zahlt die Hälfte des Beitrags, höchstens 613,22 € im Monat. Diese Seite nennt die Kriterien, an denen Sie ein Angebot messen (Stand: Oktober 2026).
Kriterien statt RankingWir veröffentlichen bewusst keine Bestenliste. Die genannten Tarife sind Beispiele aus unseren Steckbriefen, keine Empfehlung. Ob ein Tarif zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Situation ab – auch von Ihrer Gesundheit, nach der wir hier nicht fragen.
Beste PKV für Angestellte: warum es keine Rangliste gibt
Wer nach der besten PKV für Angestellte sucht, findet viele Listen mit Bestnoten und Sternen. Sie beantworten aber eine andere Frage als Ihre. Stiftung Warentest hat im Heft Finanztest 3/2025 insgesamt 1.245 Tarifkombinationen geprüft, darunter 154 für Angestellte. Modellkunde war eine 35-jährige Person; 384 Kombinationen erfüllten die Mindestanforderungen an einen Rundum-Schutz mit höchstens 660 € Selbstbeteiligung im Jahr. Die Monatsbeiträge lagen zwischen 649 bis 1.137 €.
Ein Testergebnis gilt für das geprüfte Modellprofil, nicht automatisch für Sie. Wer 28 ist und zwei Kinder plant, braucht andere Felder als jemand mit 45, der vor allem Wert auf Chefarzt und Einbettzimmer legt. Unternehmensratings wiederum bewerten die Finanzkraft eines Versicherers, nicht die Leistungen Ihres Tarifs. Deshalb gehen wir anders vor: Wir nennen die Kriterien, die für Angestellte typischerweise den Ausschlag geben, und zeigen in den Tarif-Steckbriefen, wie unterschiedlich Tarife sie regeln.
Gleiches Profil, sehr unterschiedliche Beiträge
Monatsbeiträge der von Stiftung Warentest geprüften PKV-Tarifkombinationen (günstigste und teuerste), in Euro
Stiftung Warentest, Finanztest 3/2025, test.de (Stand 19.02.2025): 1.245 Tarifkombinationen, davon 384 mit „Rundum-Schutz“ und höchstens 660 € Selbstbeteiligung.
Voraussetzung: Wann Angestellte in die PKV wechseln können
Angestellte sind in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert, solange ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) nicht übersteigt. 2026 liegt sie bei 77.400 €. Für 2027 sieht der Kabinettsbeschluss vom 07.10.2026 84.150 € vor; die Zustimmung des Bundesrats steht noch aus. Wird die Grenze überschritten, endet die Versicherungspflicht mit Ablauf des Kalenderjahres – aber nur, wenn das Entgelt auch die Grenze des folgenden Jahres übersteigt (§ 6 Abs. 4 SGB V).
Ob sich der Wechsel für Sie lohnt, ist eine eigene Entscheidung, die wir hier voraussetzen. Eine ehrliche Abwägung mit Zahlen zum Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung finden Sie bei Höchstbeitrag.de: GKV oder PKV als Angestellter. Wichtig für später: Sinkt Ihr Entgelt wieder unter die Grenze, werden Sie vor dem 55. Geburtstag in der Regel wieder versicherungspflichtig; ab 55 ist die Rückkehr stark eingeschränkt (§ 6 Abs. 3a SGB V).
Kriterium 1: Arbeitgeberzuschuss und Effektivbeitrag
Ihr Arbeitgeber beteiligt sich an der privaten Krankenversicherung wie an der gesetzlichen: Er zahlt die Hälfte des Beitrags, höchstens aber einen gesetzlich berechneten Betrag (§ 257 SGB V). Der Zuschuss umfasst auch Beiträge für Angehörige, die in der gesetzlichen Kasse familienversichert wären, und ist auf die Hälfte dessen begrenzt, was Sie tatsächlich zahlen.
| Jahr | Krankenversicherung | Pflegeversicherung | Zusammen | Status |
|---|---|---|---|---|
| 2026 | 508,59 € | 104,63 € | 613,22 € | amtliche Werte, eigene Berechnung |
| 2027 | rund 557,81 € | rund 109,35 € | rund 667 bis 673 € | Szenario, Werte noch nicht amtlich |
Der entscheidende Punkt für Angestellte: Zum Selbstbehalt gibt es keinen Zuschuss. Ein Rechenbeispiel mit angenommenen Werten zeigt, warum das wichtig ist. Tarif A kostet 820 € im Monat ohne Selbstbehalt, Tarif B 700 € mit 1.200 € Selbstbehalt im Jahr. Bei A zahlt der Arbeitgeber 410 €, Ihr Eigenanteil liegt bei 410 €. Bei B zahlt der Arbeitgeber 350 €, Sie zahlen 350 € – plus bis zu 100 € im Monat Selbstbehalt (1.200 € ÷ 12). Im ungünstigen Fall ist B für Sie also teurer als A. Diese Größe heißt Effektivbeitrag; der Angebots-Prüfer rechnet ihn für Ihr Angebot aus.
Zur Orientierung haben einige Versicherer selbst Beispielbeiträge mit Profil und Stand veröffentlicht. Sie sind nicht vergleichbar, weil Bausteine, Selbstbehalt und Alter abweichen – sie zeigen aber die Größenordnung:
| Versicherer, Tarif | Profil | Monatsbeitrag gesamt | Eigenanteil nach Zuschuss | Quelle, Stand |
|---|---|---|---|---|
| Allianz MeinGesundheitsschutz Plus 90, Zahn 90, Krankentagegeld ab 43. Tag | 30 J., 80.000 € Einkommen, 10 % Selbstbeteiligung bis 500 € | 781,24 € | 390,62 € | allianz.de, Stand 2026 |
| Continentale COMFORT mit SP2 | Eintrittsalter 30, ohne Krankentagegeld | 537,39 € | 271,69 € | continentale.de, Stand 04.2026 |
| Continentale PREMIUM mit SP1 | Eintrittsalter 30, ohne Krankentagegeld | 693,11 € | 349,55 € | continentale.de, Stand 04.2026 |
| ottonova Business Class 100, mit Krankentagegeld | 35 J., angestellt | 692,44 € | 346,22 € | ottonova Expat Guide, geprüft 15.06.2026 |
Kriterium 2: Leistungsniveau – die Felder, die den Unterschied machen
Zwei Tarife mit ähnlichem Beitrag können sehr unterschiedlich leisten. Unsere Steckbriefe beschreiben jeden Tarif mit denselben 40 Feldern. Für Angestellte, die einen umfassenden Schutz suchen, sind diese sechs Felder meist entscheidend:
Primärarztprinzip
Volle Erstattung nur nach Hausarzt-Erstkontakt? Direkt beim Facharzt sind es dann oft 75 oder 80 %.
GOÄ-Höchstsatz
Erstattet der Tarif nur bis zum 3,5-fachen Satz der Gebührenordnung oder auch darüber?
Psychotherapie
Prozentsatz, Sitzungsgrenze und Zusagepflicht unterscheiden sich stark – von 20 Sitzungen bis ohne Grenze im Wortlaut.
Zahnersatz und Zahnstaffel
In unseren Steckbriefen reicht die Spanne von „nur über Zahntarif“ über 60 % bis 100 % mit Ergänzung, dazu Höchstbeträge in den ersten Jahren.
Krankenhaus
Mehrbett-, Zwei- oder Einbettzimmer, mit oder ohne Chefarzt – oft über einen Zusatzbaustein.
Hilfsmittel
Offener Katalog („zum Beispiel“) oder abschließende Liste? Das entscheidet über Hörgeräte und Rollstühle.
Welche Werte konkrete Tarife haben, sehen Sie in den Tarif-Steckbriefen; zwei oder drei Tarife nebeneinander zeigt der Tarif-Check ohne Anmeldung. Wie Sie die Bedingungen selbst lesen, erklärt der Ratgeber PKV-Leistungen vergleichen.
Kriterium 3: Familie und Lebensphasen
Für Angestellte ist die Familienplanung oft der Punkt, an dem sich ein Tarif bewährt oder nicht. In der privaten Krankenversicherung gibt es keine beitragsfreie Familienversicherung: Jedes Kind und ein Ehepartner ohne eigenes Einkommen brauchen einen eigenen Vertrag mit eigenem Beitrag. Der Arbeitgeberzuschuss kann diese Beiträge mit abdecken, bleibt aber auf den Höchstbetrag begrenzt.
Neugeborene können nach § 198 VVG ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten mitversichert werden, wenn Sie Ihr Kind spätestens zwei Monate nach der Geburt rückwirkend anmelden und selbst seit mindestens drei Monaten versichert sind; der Schutz des Kindes darf dabei nicht umfassender sein als Ihr eigener. Einige Tarife gehen weiter: Bei der Allianz ist ein Neugeborenes in MeinGesundheitsschutz im Geburtsmonat und sechs Folgemonaten beitragsfrei, bei der Hallesche in NK.select XL im ersten Lebensjahr. Mehrere Tarife sehen eine Beitragsbefreiung während Elternzeit oder Elterngeld vor, zum Beispiel für bis zu sechs Monate. Während einer Elternzeit ohne Arbeitsentgelt zahlt der Arbeitgeber in der Regel keinen Zuschuss – eine Beitragsbefreiung im Tarif kann diese Lücke schließen.
Kriterium 4: Krankentagegeld ab der 7. Woche
Werden Sie krank, zahlt Ihr Arbeitgeber das Gehalt bis zu sechs Wochen weiter (§ 3 Entgeltfortzahlungsgesetz). Danach zahlt in der gesetzlichen Krankenversicherung die Kasse Krankengeld – in der privaten Krankenversicherung nur, wenn Sie ein Krankentagegeld versichert haben. Für Angestellte beginnt es deshalb typischerweise am 43. Tag. Die Allianz nennt in ihrem Beispiel ein Krankentagegeld ab dem 43. Tag von 160 € am Tag, die Continentale weist ausdrücklich darauf hin, dass ihr Beispiel kein Krankentagegeld enthält.
Prüfen Sie im Angebot, ob ein Krankentagegeld enthalten ist, ab welchem Tag es zahlt und ob seine Höhe zu Ihrem Nettoeinkommen passt. Fehlt es, ist der Beitrag niedriger – aber nicht vergleichbar mit einem Angebot, das es einschließt.
Kriterium 5: Versicherer, Beitragsentwicklung und Optionsrechte
Eine private Krankenversicherung ist auf Jahrzehnte angelegt. Ein späterer Versichererwechsel ist oft nachteilig, weil die Alterungsrückstellung nur im Umfang des Basistarifs mitgenommen werden kann. Deshalb lohnt der Blick auf den Versicherer: Größe und Bestandsentwicklung, BaFin-Beschwerden und veröffentlichte Ratings stehen in den Versicherer-Profilen, ohne Rangliste und mit Quelle.
Ebenso wichtig sind Optionsrechte im Tarif: Können Sie später ohne Gesundheitsprüfung in eine höhere Leistungsstufe wechseln – etwa nach drei, fünf und sieben Jahren wie in der Linie privat-SI von Signal Iduna oder über einen Flex-Baustein wie NK.select FLEX bei der Hallesche? Für Angestellte, die mit einem schlanken Tarif einsteigen und später aufstocken wollen, ist das oft wichtiger als ein kleiner Beitragsunterschied heute. Was Unternehmensratings messen und was nicht, erklärt PKV-Rating. Eine weitere amtliche Kennzahl ist die Beschwerdestatistik der BaFin: Sie zeigt, wie viele Beschwerden die Aufsicht je Versicherer bearbeitet hat, sagt aber nichts darüber, ob sie begründet waren. Die Werte aller Versicherer mit Methodik stehen unter PKV-Beschwerdequote der BaFin.
Fünf typische Denkfehler bei der PKV-Wahl als Angestellter
Bei der Prüfung von PKV-Angeboten für Angestellte tauchen immer wieder dieselben Punkte auf. Keiner davon ist ein Fehler des Versicherers – es sind Fragen, die im Beratungsgespräch leicht untergehen:
- Nur auf den Monatsbeitrag schauen: Der niedrigste Beitrag ist nicht automatisch der günstigste Schutz. Entscheidend sind der Effektivbeitrag nach Zuschuss und die Leistungen, die Sie dafür bekommen.
- Selbstbehalt wie ein Selbstständiger wählen: Weil der Arbeitgeber den Selbstbehalt nicht bezuschusst, rechnet sich ein hoher Selbstbehalt für Angestellte seltener als für Selbstständige.
- Krankentagegeld vergessen: Ohne Krankentagegeld fehlt ab der 7. Krankheitswoche das Einkommen. Zwei Angebote mit und ohne Krankentagegeld sind nicht vergleichbar.
- Testergebnis mit eigenem Profil verwechseln: Ein gutes Ergebnis für eine 35-jährige Modellperson sagt wenig über Ihre Lebensphase, Familienplanung oder Leistungswünsche.
- Tarifkürzel nicht prüfen: Hinter einem Markennamen können Grundschutz und Top-Schutz stehen. Prüfen Sie Kürzel, Bausteine und ob der Tarif für Neukunden offen ist – mehr dazu unter offene und geschlossene PKV-Tarife.
Checkliste: 10 Fragen an Ihr PKV-Angebot als Angestellter
- Effektivbeitrag: Was zahlen Sie nach Arbeitgeberzuschuss plus ein Zwölftel des Selbstbehalts?
- Zuschussgrenze: Liegt Ihr Gesamtbeitrag über dem Doppelten des Höchstzuschusses? Dann tragen Sie mehr als die Hälfte selbst.
- Primärarztprinzip: Gilt es, und wie hoch ist die Kürzung direkt beim Facharzt?
- GOÄ: Erstattung bis zum Höchstsatz oder darüber?
- Psychotherapie: Prozentsatz, Sitzungsgrenze, Zusagepflicht?
- Zahn: Prozentsatz für Zahnersatz und Höhe der Zahnstaffel in den ersten Jahren?
- Krankenhaus: Zimmer und Chefarzt – im Tarif oder als Baustein?
- Familie: Beitragsbefreiung in Elternzeit, Leistungen bei Schwangerschaft und für Neugeborene?
- Krankentagegeld: Ab dem 43. Tag und in passender Höhe?
- Optionsrechte: Späteres Aufstocken ohne Gesundheitsprüfung möglich?
Sie haben ein konkretes Angebot? Der Tarif-Check zeigt in drei Minuten, was Ihr Tarif bei Ihrer wichtigsten Leistung laut Bedingungen regelt – ohne Gesundheitsfragen und ohne Anmeldung. Für Selbstständige gelten andere Schwerpunkte; sie stehen unter Welche PKV passt zu Selbstständigen?
Häufige Fragen
Welche PKV ist die beste für Angestellte?
Eine für alle Angestellten beste PKV gibt es nicht, und wir veröffentlichen bewusst keine Rangliste. Testergebnisse gelten für ein Modellprofil; für Sie entscheiden Leistungen, Effektivbeitrag nach Arbeitgeberzuschuss, Familienplanung und die Stabilität des Versicherers. Prüfen Sie die Kriterien dieser Seite im Tarif-Check.
Wie viel zahlt der Arbeitgeber zur privaten Krankenversicherung?
Die Hälfte des Beitrags für Kranken- und Pflegeversicherung, 2026 höchstens 613,22 € im Monat (508,59 € Kranken- und 104,63 € Pflegeversicherung), und nie mehr als die Hälfte dessen, was Sie tatsächlich zahlen (§ 257 SGB V). Für 2027 ist ein Höchstzuschuss von rund 667 bis 673 € zu erwarten (Szenario).
Lohnt sich ein hoher Selbstbehalt für Angestellte?
Oft weniger als für Selbstständige: Der Arbeitgeber beteiligt sich am Beitrag, aber nicht am Selbstbehalt. Ein niedrigerer Beitrag spart Ihnen also nur die Hälfte der Differenz, den Selbstbehalt tragen Sie voll. Rechnen Sie den Effektivbeitrag – Beitrag nach Zuschuss plus ein Zwölftel des Selbstbehalts.
Was passiert, wenn mein Gehalt wieder unter die Grenze fällt?
Fällt Ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt unter die Versicherungspflichtgrenze, werden Sie in der Regel wieder versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung – vor dem 55. Geburtstag. Ab 55 gelten strengere Regeln (§ 6 Abs. 3a SGB V). Die Einzelheiten erklärt Höchstbeitrag.de.
Welche PKV ist die günstigste für Angestellte?
Den niedrigsten Beitrag haben meist Tarife mit Primärarztprinzip, Mehrbettzimmer und hohem Selbstbehalt. Finanztest fand 2025 für 35-Jährige Beiträge ab 649 € im Monat für einen Rundum-Schutz. Wichtig ist, was der Beitrag nach Zuschuss kostet und was Sie dafür bekommen – und was nicht.
Quellen
- § 257 SGB V – Beitragszuschüsse für Beschäftigte
- § 6 SGB V – Versicherungsfreiheit (Jahresarbeitsentgeltgrenze)
- § 3 EntgFG – Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
- § 198 VVG – Kindernachversicherung
- Stiftung Warentest: Private Krankenversicherung im Vergleich – Stand 19.02.2025
- Allianz: Private Krankenversicherung – Beitragsbeispiel – Stand 2026, abgerufen 10.10.2026
- Continentale: Private Krankenversicherung für Angestellte – Beitragsbeispiele – Stand 04.2026
- Hallesche: Private Krankenversicherung für Angestellte und Selbstständige – abgerufen 10.10.2026
- ottonova: Expat Guide – costs of private health insurance – geprüft 15.06.2026
Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen zu Tarifen und Anbietern der privaten Krankenversicherung (Stand: 13. Oktober 2026). Er ersetzt keine individuelle Beratung. Welche Lösung zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab, z. B. Alter, Gesundheit, Einkommen und Familie. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität; Gesetze und Tarife ändern sich. Tarifangaben geben den Wortlaut der genannten Tarifdrucke wieder; die Kennzeichnung „enthalten/begrenzt/nicht enthalten/nicht belegt“ ist keine Bewertung des Tarifs oder des Versicherers. Herausgeber: PKV-Tarifprofil.de. PKV-Tarifprofil.de ist kein Versicherungsmakler und bietet keine Versicherungs-, Rechts- oder Steuerberatung an; eine individuelle Beratung erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Kooperationspartner mit Erlaubnis nach § 34d GewO.